Funkübung des Abschnittes 4 bei der Firma Sony in Niederalm

Zur Übungsannahme:

Die Brandmeldeanlage der Firma löst um 19.40 Uhr im Bereich Haustechnik an der Nord Seite der Firma einen Brandalarm aus.
Die Feuerwehr Niederalm rückt mit Tank und Pumpe ab und meldete sich nach eintreffen am Übungsobjekt an der BMZ. Der Sicherheitsdienst unterweist den Übungsleiter dass noch weitere Brandmelder auflaufen und dass sich noch zwei Personen im stark verrauchten Kellerbereich aufhalten.
Daraufhin ordnet der ÜL die Evakuierung der gefährdeten Arbeitsbereiche an und alarmiert  
die FF Anif sammt Leiter nach. Während einige Feuerwehrmänner den Sicherheitsdienst bei der Evakuierung unterstützen beginnt ein AS-Trupp mit der Erkundung und Menschenrettung an der Nordseite. Nach eintreffen von Tank Anif beginnt ein weiterer AS-Trupp mit der Brandbekämpfung. Die Wasserversorgung und den Sicherungs- Trupp übernimmt Pumpe Niederalm. Da sich herausstellt das sich in den Lüftungsmündungen am Dach starker Rauch entwickelt wird Leiter Anif an der Ostseite platziert und eine Löschleitung aufgezogen.
AS- Tennengau richtet mit Unterstützung von Pumpe Anif einen Atemschutzsammelplatz ein.
Die nächste Alarmstufe wird ausgelöst um weitere AS-Träger vor Ort zu haben. SLF-Grödig richtet an der Königseeache eine Saugstelle ein und führt mit der Unterstützung von
LF Siezenheim eine Druckleitung zu TLF Fürstenbrunn der die Leiter mit Wasser versorgt.
Feuerwehrleute vom TLF Elsbethen und LF Vorderfager begeben sich über die Außenleiter auf das Gebäudedach und seilen Löschgeräte auf und beginnen mit den Löscharbeiten.
TLF Wals richtet einen zweiten Angriffsweg an der Ostseite durch das Stiegenhaus her.
LF Viehhausen und LF Großgmein stellen sich am Bereitschaftsplatz neben den AS-Sammelplatz auf und rüsten weitere AS Trupps aus.

  • Die Evakuierung der ahnungslosen Arbeiter lief reibungslos und diszipliniert ab.
  • Auffinden der ersten Vermissten Person um 19.53 Uhr.
  • Auffinden der zweiten Person um 20.07 Uhr.
  • Einem Atemschutznotfall konnte schon nach 6 min geholfen werden.
  • Die Unterstützung vom Werkssicherheitsdienst funktionierte sehr gut.
  • Die Kennzeichnung (Überwurf) der Brandschutzbeauftragten erwies sich als sinnvoll.
  • Die Funkverbindung vom Gebäudeinneren nach Außen war teilweise schlecht.
  • Ein gekennzeichneter Ablaufposten erwies sich für die AS-Trupps sehr hilfreich.
  • Das Übungsziel konnte um 21.03 Uhr vollständig erreicht werden.
  • Geräte: 520m B- und 150m C-Schläuche, 12 Atemschutzgeräte und 3 Drucklüfter.

Ein Dank gilt der Firmenleitung und der Brandschutzbeauftragten für die Durchführung und Unterstützung bei dieser Übung. Nicht nur die Feuerwehren sondern auch die Firmen sehen einen großen Nutzen solcher Großübungen.

 

Fotos:

FF Niederalm
FF niederalm
FF Niederalm
FF Niederalm
FF Niederalm
FF Niederalm
 

Übungsdaten:

Mannschaft: 85 Mann mit 16 Fahrzeugen
Übungsleitung: LM Franz Schönleitner (FF Niederalm)
 
 
<<<zurück