Sicherer Umgang mit Motorkettensägen

Als Thema für die zweite Winterschulung wurde Windwurf und sicherer Umgang mit der Motorsäge gewählt, da es auch in unserem Einsatzgebiet immer wieder zu Sturmschäden mit Schadholz kommt. Referent für den Theorieteil ist Herr Trauner Hannes von der SVB (Sozialversicherungsanstalt der Bauern).

 

Voraussetzungen zum sicheren Aufarbeiten:

  • Die zum Einsatz kommenden Feuerwehrmänner müssen die Grundregeln der Schneide- und Arbeitstechnik mit der Motorsäge beherrschen. Insbesondere das Erkennen der Druck- und Zugverhältnisse von verspanntem Holz und das richtige Vorgehen sowie die Wahl des sicheren Standplatzes und eines freien Fluchtweges sind Voraussetzung.
  • Werden mehrere Einsatzkräfte gleichzeitig am Aufarbeitungsort eingesetzt, ist auf die gegenseitige Gefährdung zu achten.
  • Die konsequente Verwendung der Persönlichen Schutzausrüstung mit Schnittschutzhose ist für die Arbeitssicherheit unerlässlich
 

Für das Arbeiten am Spannungssimulator war Herr Bernhofer Franz zuständig (LFS Kleßheim). Jeder der Teilnehmer konnte mehrere Schnitte mit der Motorsäge am Spannungssimulator üben. Geworfene Bäume sind zumeist verspannt, oft auch mehrfach verspannt. An der Schnittstelle ist die Druck- bzw. Zugzone festzustellen. Es muss immer an der Druckseite vor- und von der Zugseite fertiggeschnitten werden.
Der Stand des Motorsägenführers muss bei seitlicher Spannung an der Druckseite gewählt werden (seitliches Ausschlagen). Stark verspannte bzw. durcheinander liegende Stämme sollen mit dem Seil aus der Spannung gezogen und vom Wipfel her entspannt werden.

Ausbildungsleiter Lm Franz Schönleitner

 

Fotos:

FF Niederalm
FF Niederalm
FF Niederalm
 
<<<zurück